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Teneriffa Reisen
Reise-Preisvergleich Teneriffa Teneriffa ist mit einer Länge von 83 Kilometern und einer Breite von bis zu 51 Kilometern die größte der kanarischen Inseln. Wahrzeichen Teneriffas ist der so genannte König der Vulkane, der Pico del Teide. 1909 ereignete sich der letzte Ausbruch des 3.718 Meter hohen Berges. Früher sahen die Guanchen, welche die ersten Siedler Teneriffas waren, in den Ausbrüchen des Pico del Teide den Zorn ihres Gottes Guayote. Obwohl sich Teneriffa etwa 300 Kilometer westlich von Afrika befindet, liegt auf der Spitze des Pico del Teide aufgrund seiner Höhe im Winter Schnee. Die Vegetation Teneriffas war in der Vergangenheit mal sehr üppig, jedoch fingen die Spanier Ende des 15. Jahrhunderts damit an, Lorbeerbäume und Pinien zu roden, was zu einer starken Erosion der gesamten Insel führte. Daher gibt es heute nur noch wenige Lorbeerbaume im Inselinneren und einige Pinien im Nordosten. Der Süden Teneriffas ist karg, was unterstreicht, dass Wasser auf der Insel sehr kostbar ist. Ebenso gegensätzlich wie die Landschaft von Teneriffa ist das Leben auf der Insel. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife ist geprägt von geschäftigem Treiben, Verkehr und vielen Menschen auf den Straßen. Dieser Zustand ändert sich nur während der Siesta, wo man sich vor der Mittagshitze versteckt und ausruht. Fast ein Drittel der Einheimischen, die sich auch Tinerfeños nennen, lebt in der Hauptstadt. Anders stellt sich die Situation in den ländlicheren Gegenden der Insel dar. Dort scheint die Zeit vor 40 Jahren stehen geblieben zu sein. Bauern erledigen mit Hilfe von Eseln ihre Arbeit, Frauen ernten auf den Feldern und ältere Männer machen auf dem Dorfplatz ein Nickerchen. Hier lebt man in einfachen Hütten fernab des quirligen Lebens der Stadt. In Lagen von 50 bis 1.600 Metern bauen die Inselbewohner auf einer Fläche von etwa 8.200 Hektar Wein an. Der Anbau hat schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts Einzug auf Teneriffa gehalten, als Rebstöcke aus Kreta importiert wurden. Neben Wein werden auf Teneriffa auch Bananen, Tomaten, Orangen, Zitronen und Kartoffeln angebaut. Der Landwirtschaft wird trotz des Tourismus auf der Insel immer noch eine große Bedeutung beigemessen. Wichtig sind vor allem die Bananenplantagen, die an der Nordküste und im Südwesten der Insel liegen.
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