Südsee/Polynesien Reisen
Reise-Preisvergleich Südsee/Polynesien Der Begriff Südsee weckt bei vielen die romantische Vorstellung von exotischen Inseln, weiten Meeresflächen, ausgefallenen Tierarten und unentdeckten Kulturen. Auf welchen Bereich sich dieser Begriff nun genau erstreckt, ist vielen oft gar nicht klar, meistens versteht man darunter das Gebiet von Polynesien; genau genommen müsste man aber alle Gebiete, die im Süden des Breitengrades von Panama liegen, mit einbeziehen. Üblicherweise fasst man heute unter dem Begriff Südsee die Bereiche Polynesien („viele Inseln“), Mikronesien („kleine Inseln“) und Melanesien („schwarze Inseln“) zusammen. Zu Mikronesien gehören etwa die Marshall-Inseln, die Marianen, Guam und Palau, zu Makronesien gehören Neuguinea, die Fidschis und die Salomonen. Besonders wichtige Eckpunkte Polynesiens sind Hawaii, Neuseeland und die Osterinseln, denn diese Inseln bilden eine Art Dreieck, welches weitere Inselgruppen umfasst; so zählt man etwa Samoa, die Cookinseln, die Gesellschaftsinseln, Französisch-Polynesien usw. zu den Inseln Polynesiens. Bevor das Gebiet der Südsee durch Europäer und Amerikaner entdeckt und erforscht wurde, zeichnete sich die Urbevölkerung der Inseln durch eine geheimnisvolle Kultur aus; natürlich herrschten aufgrund der großen Entfernungen zwischen den Inseln auch hinsichtlich der Kultur große Unterschiede. Die drei Bereiche Polynesien, Mikronesien und Melanesien wurden verschieden besiedelt und haben daher unterschiedliche ethnologische Voraussetzungen und Strukturen. Die betrifft auch die Sprache, denn während man im Gebiet Polynesiens eine einheitliche Sprache spricht bzw. sich die Sprachformen ähneln, herrscht in Melanesien überhaupt keine Spracheinheit. Hunderte von verschiedenen Sprachen sorgen beim Reisenden da schon mal für Verwirrung, doch auf den Inseln hilft man sich im Urlaub und auf Reisen durch das Pidgin-English, einer Mischung aus Englisch, Französisch und melanesischen Elementen, und im Gebiet von Mikronesien ist Englisch sogar die Amtssprache. Für alle Inseln der Südsee gilt, dass die Seefahrt eine wichtige Rolle spielte, man benutzte z.B. Auslegerkanus, die hunderten von Personen Platz boten. Auch die Entdeckung der Südseeinseln erfolgte ab dem 16. Jahrhundert zunächst durch Seefahrernationen wie Spanien, Portugal, England, Frankreich und Holland. Besonders der Name des britischen Kapitäns James Cook ist in diesem Zusammenhang legendär. Im Rahmen der Erforschung der Südsee kam es auch zur berühmten „Meuterei auf der Bounty“, die wir ja alle aus dem Film kennen. Wichtige Elemente in den verschiedenen Kulturen der Südsee waren immer schon ritueller Tanz und Gesang – durch Gesänge wurde auch die Geschichte und Kultur eines Stammes von einer Generation auf die nächste vererbt. Durch das Eindringen christlicher Missionare (Kalvinisten) wurden aber leider viele alte Traditionen der Südseebewohner zerstört. Wer sich nun zu einer Reise in die Südsee entschließt, dem bietet sich auch heute noch ein breites Spektrum an kulturellen und landschaftlichen Erlebnissen. So kann man etwa auf Vanatu Vulkane sehen oder eindrucksvolle Wasserfälle auf Samoa, und wer sich auf die Spuren von James Cook oder der Bounty begeben möchte, tut dies am besten im Rahmen einer Segelsafari. |










